Henkel kartografiert seine Anwendungen

Henkel will weltweit alle IT-Anwendungen kartografieren, ihr Zusammenspiel mit den Unternehmensprozessen analysieren und so schließlich die konzernweite IT-Architektur optimieren. Begonnen wurde damit zunächst in den Regionen Westeuropa und Nordamerika.

Da der Düsseldorfer Konsumgüter- und Markenartikelhersteller seine IT-Applikationen bereits im Vorfeld erfasst hatte, konnte die erste Phase des Projekts innerhalb eines kurzen Zeitrahmens abgeschlossen werden. Nach nur einem Monat Evaluation begannen ein Team aus Beratern von Mega International und Henkel-Mitarbeitern im August 2007 mit der Umsetzung. Eine der wichtigsten Aufgaben war dabei die Anpassung des Meta-Modells, sodass die neue Software in die Henkel-IT integriert werden konnte. Dabei wurden die Parameter der Lösung an das konzernweite Informations- und Datenmodell von Henkel angepasst.

"Bei der Suche nach einer geeigneten Software waren uns drei Aspekte besonders wichtig", sagt Bart Kerkman, Architecture Manager und Projektleiter bei Henkel. "Von vornherein kamen nur Lösungen in Frage, die mit einem zentralen Repository arbeiten, in dem alle Anwendungen, Prozesse und Organisationsschritte hinterlegt sind. Den Ausschlag für die Lösung von Mega gaben die Anwenderfreundlichkeit und die Flexibilität. Wir benötigen eine intuitive Benutzeroberfläche, die auch Mitarbeiter verstehen und benutzen können, die keine Erfahrung mit Unternehmensarchitekturen haben. Zudem muss die Lösung flexibel genug sein, um sie schnell und umfassend an unsere Systeme und Prozesse anzupassen."

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www.cio.de - 23. Mai 2008

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