Statement | Unternehmensmodellierung in turbulenten Zeiten
Das Jahr 2008 war sehr ereignisreich: Die Finanzkrise wirft deutliche Schatten und hinterlässt ihre Spuren in der Realwirtschaft. Wirtschaftsprognosen für 2009 sprechen von Rezession. Wie können Banken gestärkt aus der Krise gehen? Welchen Beitrag leistet Prozessoptimierung? [...]
Statement von Rolf Irion, Vice President D/A/CH Operations, zu Prozessoptimierung in turbulenten Zeiten:
Prozessoptimierung ist in der jetzigen Situation Pflicht und nicht Kür. Banken haben derzeit drei Prozessprobleme: Erstens ist der Anteil Kosten pro Umsatz zu hoch, die Kunden sind zweitens unzufrieden, haben kein Vertrauen und laufen ihnen davon und trotz Regularien wie zum Beispiel MiFid blieb drittens der Verbraucherschutz auf der Strecke, das heißt die Prozess-Compliance ist de facto nicht gegeben.
Prozessoptimierung reduziert die Kosten gezielt an der richtigen Stelle, also kein Gießkannenprinzip (alles 30 Prozent runter). Prozessoptimierung zeigt auch, welchen Beitrag Prozesse für Kundenzufriedenheit, -vertrauen und -bindung leisten. Mit Marketing ist es ja nicht getan. Der Kunde will die Marketingbotschaften, die ihn direkt betreffen, in den Prozessen umgesetzt sehen. Was heißt das denn konkret: „Die Beraterbank“ oder „Unterm Strich zähl ich“? Und schließlich: Noch so wirksame und auf Kosteneffizienz getrimmte Prozesse helfen wenig, wenn am Ende gegen wichtige Regularien (bewusst oder unbewusst) verstoßen wird.
Lesen Sie das komplette Statement hier.
Geldinstitute Ausgabe 6/2008 - 17. Dezember 2008