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MEGA-Software macht komplexe Abläufe sichtbar

Wie kommt der Passagier am schnellsten ins Flugzeug?

Berlin, 7. Januar 2008 – Die BPA-Software (Business Process Analysis) MEGA Process wird in erster Linie genutzt, um interne Strukturen und Abläufe in Unternehmen darzustellen. Doch auch in der Forschung wird die Software-Lösung erfolgreich eingesetzt – zum Beispiel bei E-Cab, einem von der Europäischen Kommission geförderten Forschungsprogramm. In dem auf drei Jahre angelegten Projekt beschäftigt sich ein europäisches Konsortium von 30 Organisationen aus Luftfahrtindustrie und -forschung, geführt durch den Flugzeugbauer Airbus, mit den logistischen Abläufen rund um den Flugverkehr.

Insgesamt gibt es dabei vier Themenschwerpunkte. Der Bereich „People Moving“ beschäftigt sich mit dem Weg des Passagiers vor und nach dem Flug, also Check-in, Gepäckaufgabe, Sicherheitskontrollen und Gepäckabholung. Unter „Passenger Services“ werden Dienstleistungen verstanden, die der Passagier während des Fluges nutzt: zum Beispiel das Unterhaltungsangebot oder die mobile Kommunikation. Der Teilbereich „Catering“ umfasst alle Arbeitsschritte, die mit der Verpflegung zu tun haben, wie die Bestellung und Anlieferung der richtigen Speisen. Es geht aber auch darum, den Flugbegleitern und Passagieren einen Überblick über den aktuellen Bestand an Speisen und Getränken zu bieten. „Freight Forwarding“ befasst sich mit den Logistikketten bei Gütern von der Anlieferung über die Be- und Entladung bis zur Überwachung von kritischen Gütern während des Fluges. E-Cab soll Flughäfen, Fluggesellschaften und anderen beteiligten Unternehmen Wege aufweisen, wie sich diese Abläufe mit einer übergreifenden Kommunikationsstruktur effizienter gestalten lassen. Die einzelnen Teilsysteme werden dabei in eine papier- und nahtlose elektronische Kommunikationslandschaft integriert. Dazu mussten zunächst in den vier Schwerpunktbereichen des Projekts alle Abläufe sowie die damit verbundenen Technologien und Infrastrukturen bis ins Detail erfasst werden.

Die Ergebnisse wurden mit allen Verbundpartnern aus den verschiedenen Branchen und Ländern abgestimmt. „Unsere Ansprechpartner bei den Unternehmen sind in den wenigsten Fällen BPA Experten. Daher brauchten wir ein Tool, das eine professionelle Prozessanalyse ermöglicht und die Ergebnisse gleichzeitig so darstellen kann, dass sie auch von BPM-Laien verstanden werden“, erklärt Stefan Richter, Projektingenieur bei EADS Innovation Works. „Mit MEGA haben wir da genau die richtige Lösung gefunden.“ Die Prozesse und Strukturen wurden mit MEGA Process erfasst und kartografiert. Zur Präsentation bei den Projektpartnern erstellte das Team mit demMEGA Publisher eine interaktive Website, die auch während der Besprechungen bearbeitet werden konnte. „Unsere Partner waren damit sehr zufrieden. Wir haben fast ausschließlich diese Präsentationsform genutzt“, sagt Richter. „Es gibt zwar auch eine 120-seitige Dokumentation, die wird allerdings nur als Backup genutzt, falls einmal kein Rechner verfügbar ist.“

Zu Beginn wurden die Mitglieder des Forschungsteams bei EADS Innovation Works von MEGA Mitarbeitern in die Software eingewiesen: Nach einer dreitägigen Standardschulung besprachen die Teammitglieder in den letzten zwei Tagen mit den Fachleuten projektspezifische Themen. Diese Phase war dem E-Cab Team besonders wichtig, denn im Rahmen des Forschungsprojekts werden Prozesse und Abläufe erfasst, die in Unternehmen normalerweise nicht vorkommen und daher bei MEGA Process nicht standardmäßig hinterlegt sind. So gelang es schnell, die Software individuell an das Projekt anzupassen.

Mit der Erfassung und Kartografierung der Prozesse ist die erste Phase des Projektes abgeschlossen. Die nächsten Schritte werden sich mit der Umsetzung der Prozesse und der Programmierung der entsprechenden Software befassen. Am Ende des Projekts steht der Aufbau eines Demonstrators, der die optimierten Abläufe in der Passagier- und Luftfrachtabfertigung sowie im Catering darstellt. „Wir werden keine utopische Lösung entwickeln, die mit der Realität nichts gemein hat“, sagt Richter. „Wir wollen vielmehr zeigen, welches Verbesserungspotenzial in den bestehenden Prozessen verborgen ist und wie es mit vorhandenen Technologien ausgeschöpft werden kann.“



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MEGA ist einer der führenden Anbieter von Lösungen für Unternehmensarchitektur, Geschäftsprozessanalyse und GRC (Governance, Risk and Compliance). Das Unternehmen betreut weltweit mehr als 50.000 Lizenzen. Mit den Modellierungstools von MEGA können Unternehmen verborgene Gewinnpotenziale schneller erkennen, ihre Prozesse steuern und Risiken minimieren. Die Analysten von Gartner und Forrester bewerten das Unternehmen regelmäßig als Branchenführer. Zu den Kunden von MEGA zählen auch die Allianz, AXA, Nissan, AT&T, British American Tobacco, Morgan Stanley und die NASA.


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