BPA-Software von MEGA integriert neuen internationalen Standard BPMN
Berlin, 14.Januar 2008 – MEGA International Unterstützung auch weiterhin den Industriestandard BPMN (Business Process Modeling Notation). In die neue Version der MEGA Modeling Suite für Geschäftsprozesse und Unternehmensarchitekturen wurden jetzt auch die aktuellsten Spezifikationen von BPMN integriert. Sie ist seit dem ersten Quartal 2008 als Vorabversion für ausgewählte Kunden erhältlich und wird noch im zweiten Quartal 2008 als neuer Standard der MEGA Modeling Suiteverfügbar sein. Als Mitglied der Object Management Group (OMG) war MEGA federführend an der Entwicklung der BPMN beteiligt.
BPMN ist so ausgelegt, dass die Nomenklatur sowohl von IT-Spezialisten als auch von kaufmännischen Anwendern verstanden wird. Das erleichtert die Zusammenarbeit bei der Entwicklung, Modellierung und Umsetzung von Geschäftsprozessen, an der beide Seiten beteiligt sind. Oft gibt es dabei grundlegende Unterschiede bei Denkweise, Anforderungen und Präferenzen. Durch eineeinheitliche Notation, die beide Welten vereinigt, wird daher die Umsetzung von Modellierungsprozessen im Unternehmen entscheidend beschleunigt.
Die auf dem BPMN-Standard basierende Version der MEGA Modeling Suite bietet deutliche Vorteile. Geschäftsmodelle auf den drei Ebenen des Prozessmodells von MEGA – Wertschöpfung,
Organisation und IT-Systeme – werden einheitlich dargestellt. Dadurch können Prozesse auf allen drei Ebenen leichter verfolgt werden. Durch das Konzept der Prozessübertragung können auch
kaufmännische Anwender nachvollziehen, wie Geschäftsvorgänge in den IT-Systemen abgebildet werden. Außerdem erleichtert die einheitliche Terminologie die Kommunikation zwischen den Entscheidern.
Über die Object Management Group und BPMN
Die Object Management Group (OMG) ist ein Konsortium mit über 800 Mitglieder, das sich mit der Entwicklung von Standards für die herstellerunabhängige, systemübergreifende objektorientierte
Programmierung beschäftigt.
Im Dezember 2007 hat die OMG neben der BPMN zwei wichtige Teilziele bei der Standardisierung von Prozessmodellen erreicht. Die OMG-Task Force für die Entwicklung eines Metamodells zur Definition von Geschäftsprozessen legte eine vollständige Sprache vor, über die die Semantik von Prozessmodellen definiert wird. Statt zahlreicher Modellierungssprachen, Tools, Plattformen und Methoden gibt es nun eine verbindliche grafische Notation und eine einheitliche Sprache. Mit dem XML-Schema stellt die OMG außerdem sicher, dass die Standards zwischen den verschiedenen Modellierungstools ausgetauscht werden können.
Unternehmen bieten sich dadurch folgende Vorteile:
• Geschäftsprozesse werden einheitlich dargestellt. Das erleichtert die Kommunikation zwischen IT-Usern und kaufmännischen Anwendern.
• Die Modellierungs-Software arbeitet reibungslos mit Tools anderer Hersteller zusammen, die zum Beispiel zur Leistungsoptimierung, für BPM (Business Process Management) oder zur Implementierung von SOA verwendet werden.
• Bestehende Modelle können für spätere Implementierungen mit anderen Tools wiederverwendet werden.
• Die einheitliche Notation erleichtert das Verständnis aller Geschäftsprozesse eines Unternehmens. Das erleichtert die Entscheidungsfindung und die Abstimmung zwischen IT- und Geschäftsprozessen.